(Heute, aufgrund einer sehr schlechten Internetverbindung im Urlaub, nur ein kurzer Text)
Was war das für ein Wochenende. Strahlender Sonnenschein. Blauer Himmel. Und überall frisches Grün und bunte Blüten.
„T-Shirt Wetter “ meinten einige. Und entsprechend waren Stimmung und Kleidung. Ein richtiger kleiner Sommer, hörte man.
Das tat gut nach der grauen, kalten Zeit zuvor. Noch im April musste ich entscheiden, ob der Himmel halb blau oder halb dunkelgrau war.
Das tat ich dann. Je nach innerer Haltung, Wettervorhersagen und aktueller Stimmung.
Sonntag konnte ich mich der allgemeinen Stimmung nicht mehr entziehen. Es war einfach schön. Endlich raus, einen Spaziergang machen. Den Tag genießen. Das tat gut.
Ich genieße das zur Zeit in Nordholland. Hier blühen Blumenfelder. In allen Farben. Die Sonne strahlt von tiefblauem Himmel. Selbst dass der Wind kalt ist stört nicht wirklich.
Es ist eine Zeit des Auflebens. Tanz in den Mai. Maifeiern. Frühtanz in ländlichen Gebieten. Das Leben lebt auf. Man mag sein Leben einfach mehr als zu anderen Zeiten. Man fühlt sich leichter, offener, fröhlicher, einfach lebendiger.
„Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben. (prediger 3,12) „
Sicher, es gibt immer noch Arbeit und Plage im Leben. Es gibt so manches, was das Leben verdunkeln kann.
Doch Zeiten wie diese, gerade jetzt, zeigen uns, dass das Glas oft mehr als nur halb voll ist und der Himmel oft ganz blau und voller Sonne. Und nicht dunkelgrau.
Das können und sollen wir genießen und uns daran freuen. Und mit uns tragen durch das Jahr. Und immer das Helle und Gute stärker ins Auge fassen als das Dunkle.
„Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinen Mühen, das ist eine Gabe Gottes. (prediger 3,13)“

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